Andriof-Brücke / Nordostring
Der Nord-Ost-Ring ist im Bundesverkehrswegeplan als Projekt mit hohem ökologischen Risiko eingestuft. Daher sind Planungen für dieses Projekt eigentlich verboten. Das wollten die einflussreichen Wirtschaftsverbände, allen voran die IHK Stuttgart, nicht akzeptieren. Mit einer Spende in Höhe von 25 000 € an das Regierungspräsidium Stuttgart brachte die IHK das Regierungspräsidium dazu, doch in Planungen einzusteigen. Heraus kamen die Entwürfe zur sog. Andriof-Brücke, einer Brücke unmittelbar westlich vom Baumarkt Hornbach. Weil dieses Projekt vom damaligen Regierungspräsidienten Andriof vorangetrieben wurde, wird die geplante Brücke auch Andriof-Brücke genannt.
Nach der Andriof-Brücke soll der Verkehr auf Remsecker Markung dann über die Westtangente Aldingen fließen. Dort kommt es zu einer Verdopplung der bisherigen Verkehrsmenge. Es wird dort dann eine Verkehrsmenge erreicht, wie wir sie derzeit auf der Brücke zwischen Neckarrems und Neckargröningen haben. Trotz der Verdopplung der Verkehrsmenge auf der Aldinger Westtangente kommt es in Neckargrönungen kaum zu einer Verkehrsabnahme.
Wir wünschen uns alle viel weniger Verkehr in der Remsecker Mitte und hoffen auf ein Ende der Staus, die prognostizierten Verkehrszahlen sagen aber etwas anderes. Leider unterscheiden die Befürworter von Andriof-Brücke und Nord-Ost-Ring nicht zwischen Wunsch und Wirklichkeit und wollen die hohen Verkehrszahlen in Neckargröningen und Neckarrems auch nach Bau von Andriof-Brücke und Nord-Ost-Ring nicht zur Kenntnis nehmen.
Unter dem Strich hätten wir mit dem Bau von Andriof-Brücke und/oder Nord-Ost-Ring in Remseck mit einer deutlichen Verkehrszunahme zu rechnen. Unser Verkehrsproblem wäre dadurch nicht gelöst, sondern verschärft. Beim Nord-Ost-Ring wäre die Verkehrszunahme noch größer als bei der Andriof-Brücke, allerdings wäre er etwas weiter weg von Aldingen. Dafür würde die wunderschöne Naherholungslandschaft um den Sonnenhof zerschnitten und abgewertet. Das wollen wir nicht!










