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Gentechnikfreie Landwirtschaft in Remseck

Der Gemeinderat stimmte mit großer Mehrheit unserem Antrag zu, bei der Neuverpachtung von städtischen landwirtschaftlichen Flächen und der Verlängerung von Pachtverträgen die Pächter vertraglich zu verpflichten, auf den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen zu verzichten. Wir freuen uns über diese Entscheidung und halten sie für einen wichtigen Schritt zur Sicherung einer gentechnikfreien Landwirtschaft.

In der letzten Gemeinderatssitzung (Dezember 2008) wurde unser Antrag, bei der Neuverpachtung von städtischen landwirtschaftlichen Flächen und der Verlängerung von Pachtverträgen die Pächter vertraglich zu verpflichten, auf den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen zu verzichten, mit großer Mehrheit angenommen. Wir freuen uns über diese Entscheidung und halten sie für einen wichtigen Schritt zur Sicherung einer gentechnikfreien Landwirtschaft.

 

Die Verwaltung hatte zuvor die landwirtschaftlichen Ortsvereine nach ihrer Meinung zu unserem Antrag gefragt. Ergebnis war, dass die Remsecker Landwirte kein gentechnisch verändertes Saatgat verwenden und auch in Zukunft nicht verwenden wollen und daher laut Verwaltung gegen unseren Antrag nichts einzuwenden haben. Die Stadt Remseck hat 40 ha Ackerland, 14 ha Wiesen und 36 ha Wald verpachtet.

 

Wir wissen wenig über die Risiken der Gentechnik in der Landwirtschaft, klar ist aber, dass sich beim Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen deren Erbgut auch auf nicht gentechnisch veränderte Pflanzen derselben Art oder artverwandte Wildpflanzen übertragen kann. Diese Gene sind dann nicht mehr rückholbar.

Die meisten Menschen lehnen Gentechnik in der Landwirtschaft ab, weil nicht klar ist, wie sicher gentechnisch veränderte Nahrungsmittel für die Gesundheit sind. Daher ist es sinnvoll, auf die Verwendung von gentechnisch manipuliertem Saatgut zu verzichten. Gentechnisch verändertes Saatgut bringt weder Bauern noch Verbrauchern Vorteile. Die Bauern werden nur abhängig von wenigen global tätigen Saatgutherstellern, die eine Monopolstellung anstreben. Die Verbraucher hätten keine wirkliche Wahl mehr bei Nahrungsmitteln, da eine Koexistenz zwischen gentechnikfreier und Gentechnik-Landwirtschaft bei unserer kleinräumig strukturierten Landwirtschaft nicht möglich ist.

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