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Klimaanpassung: Mit der Begrünung des Rathauses die Temperatur senken

Wir haben den Antrag gestellt, die in Sichtbeton ausgeführten Frontseiten der Eingangsrampe auf der Südseite des Rathauses auf der gesamten Länge zur Straße hin z.B. mit Efeu oder Wildem Wein zu bepflanzen.

 

Als Substrat dafür soll im Pflaster vor der Rampe ein durchgehendes, ca. 60 cm breites Pflanzbeet ausgehoben und befüllt werden, damit den Pflanzen in dieser extremen Südlage ein ausreichendes Feuchtigkeitsreservoir zur Verfügung steht. Außerdem könnte dieses Beet östlich des Buswartehäuschens in einem Halbrund erweitert werden mit hitzeresistente Sträuchern oder einem Kleinbaum.

 

Im Sommer ist es in diesem Bereich sehr heiß, weil es keinerlei Verschattung gibt. Besonders merken das Menschen, die in diesem Bereich auf den Bus warten. Die Betonfassade des Rathauses, die versiegelten Böden drumherum  mit zwei Landestraßen führen dazu, dass kaum Kühlung durch Verdunstung entsteht. Hinzu kommt die Abwärme von Motoren, die ebenfalls zur Hitze beiträgt.

 

Mit der Begrünung verbessern sich Mikroklima und Aufenthaltsqualität vor dem Rathaus. Wir erwarten durch die Begrünung niedrigere Temperaturen und auch eine Lärmdämmung. Gleichzeitig erhält die bislang völlig ungeschützte Ratshausfassade von vielen hundert Quadratmetern betonierter Fläche einen grünen und atmenden Sockel. Wenn sich die Begrünung bewährt, können wir uns auch die Begrünung weiterer betonierter Fassaden am Rathaus oder auch anderswo vorstellen.

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