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Vision Remseck 2030

Manche Menschen sagen: „Wer Visionen hat, sollte lieber zum Arzt gehen“. Ich glaube: Wenn man keine Visionen hat, auch nicht für die Entwicklung einer Stadt, sollte man sich nicht als Gemeinderatskandidat bewerben. Man wurstelt von Projekt zu Projekt weiter, eine durchgängige Idee und Linie fehlen. Deshalb hier einige „Grüne Visionen“.

Manche Menschen sagen: „Wer Visionen hat, sollte lieber zum Arzt gehen“. Ich glaube: Wenn man keine Visionen hat, auch nicht für die Entwicklung einer Stadt, sollte man sich nicht als Gemeinderatskandidat bewerben. Man wurstelt von Projekt zu Projekt weiter, eine durchgängige Idee und Linie fehlen. Deshalb hier einige „Grüne Visionen“.

 

Stellen Sie sich vor, Sie betrachten Remseck im Jahr 2030. Was hat sich bis dahin getan? Was wäre optimal?

 

Im Jahr 2030 ist Remseck in der Region Stuttgart für seine schöne Flusslandschaft, für einen tollen Abenteuerspielplatz am Wasser, einige kleine Neckarbuchten und seine schönen Radwege bekannt. Es gibt viele schöne kleine Wirtschäftle, wo man es sich gut gehen lässt. Am Wochenende ist fast zu viel los. Zur Freude des Fremdenverkehrsvereins haben sich einige Übernachtungsbetriebe und ein Wellnesshotel etabliert.

 

Die Kaufkraft der Bevölkerung ist erhalten geblieben, die Nachfrage im Handwerk ist ungebrochen. Dadurch, dass Remseck als Naherholungsgebiet an Besuchern gewonnen hat, sind einige neue Betriebe entstanden. Einige kleinere spezialisierte Firmen mit hohem Innovationspotential haben sich niedergelassen.

 

Die Finanzkrise und ökologische Einsicht haben schließlich dazu geführt, dass  der Plan der Andriof-Brücke und Nordostringpläne endgültig in der Schublade verschwunden sind. Deshalb fährt über die alte Neckarbrücke zwischen Neckarrems und Neckargröningen von nur noch die Stadtbahn, die Waiblingen, Remseck und Ludwigsburg miteinander verbindet.

 

Auf einer neuen Neckarbrücke fahren die Autos, die zuführende Straße läuft in Teilen im Tunnel und hat den Verkehr so verlagert, dass Platz für eine neue Mitte entstanden ist. Der LKW-MAUT-Ausweichverkehr fährt nicht mehr durch Remseck.

 

Die Remsecker Mitte lebt

Der Rathausneubau hat die Gemüter sehr erhitzt, aber man hat sich schließlich entschlossen das alte Rathaus aus energetischen und finanziellen Gründen abzureißen und einen Neubau zu schultern, in dem die Remsecker Verwaltung an einem Ort zusammengefasst ist. In diesem Neubau gibt es auch eine öffentliche Bücherei und Übungsräume der Musikschule. Veranstaltungen der Volkshochschule, Vorträge können in einem weiteren Saal abgehalten werden. Ein Cafe mit Restaurantbetrieb rundet das Angebot dieser kulturellen Mitte ab. Direkt daneben findet sich „das Kinderhaus“, in dem Kinder unterschiedlichen Alters betreut werden.

 

Im Rathaus sind 50 % der Gemeinderäte Frauen, sie bringen eine andere Denk- und Sichtweise mit. Im letzten Jahr wurden erstmals Jugendgemeinderäte aufgestellt und gewählt. Erziehungsurlaub bei Vätern ist verbreitet. Die Firmen freuen sich, dass die Väter neue Kompetenzen in die Firmen einbringen, sich und ihr Team besser organisieren können.

 

Ein Dachverband Sportund Kultur hat sich gegründet. Die Spielgemeinschaft Remseck, in der nun alle Remsecker Vereine beteiligt sind, ist hoch attraktiv geworden und steht kurz vor dem Aufstieg in die zweite Liga. Die Sportvereine haben gemeinsam eine Kindersportschule gegründet. Mit dem Mitgliedsbeitrag zu einem Sportverein sind für Kinder und Jugendliche ganz verschiedene Angebote möglich.

 

Durch die qualitativ hochwertigen und guten Angebote im Bereich der Kinderbetreuung, die attraktive Wohnsituation, die gute Anbindung an den ÖPNV ist in Remseck noch kein Bevölkerungsrückgang eingetreten. Im Gegenteil: Remseck ist eine der wenigen Regionen, deren Bevölkerungszahl immer noch leicht ansteigt.

 

Aufgrund des Mangels und der hohen Kosten in der Kinderbetreuung und Altenpflege hat man bundesweit das soziale Jahr für alle 18-jährigen zur Pflicht gemacht. Dies hilft den Pflegediensten und es weckt das Verständnis der Generationen füreinander. Als neue Wohnformen sind auch in Remseck einige Mehrgenerationenhäuser entstanden. Hier ist das Motto „Alt hilft Jung, Jung hilft alt“ verwirklicht.

 

Am Neckar sind mehrere kleine Wasserkraftwerke entstanden, Solardächer sind Standard geworden, Neubauten werden nur noch als Passivhäuser und Passivhäuser plus gebaut, das heißt sie brauchen keine Heizungen mehr. Im Gemeinderat diskutiert man gerade die Errichtung einer Windkraftanlage.

 

Alle Remsecker Kinder gehen gemeinsam bis zur 6. Klasse (demnächst bis zur 9.Klasse) in die Schule. Es gibt in den Fächern Grund- und Leistungskurse. Mehr Praktika in Betrieben ergänzen die schulische Ausbildung. Die Schule ist in viel höherem Maße als heute Sozial- und Lebensraum geworden.

 

Fazit:

Remseck ist vom Geheimtippim Jahr 2009 zum bevorzugten Wohnort in der Region geworden. Die Nähe zu Stuttgart und Ludwigsburg, die grüne Vorzugslage, der attraktive Anschluss an den Nahverkehr, die guten Betreuungsangebote im Kinder und Seniorenbereich zeigen: Remseck ist attraktiver denn je.

 

Vielleicht stimmen einige dieser Ideen mit den ihrigen überein. Wir würden uns freuen und natürlich noch mehr, wenn Sie uns am kommenden Sonntag Ihre Stimme geben. Wir werben um Ihre Stimmen für unsere Kandidatinnen und Kandidaten für Gemeinderat, Kreistag, Regionalversammlung und Europaparlament!

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